Miteinander vertraut werden

"Das Kind wird nicht erst Mensch, es ist schon einer." Janus Korczak

Ein Kind in seinem ersten Lebensjahr zu begleiten ist etwas ganz Besonderes – es verzaubert uns und es bringt uns an unsere Grenzen. Wie geht es anderen in dieser Situation? Und was erzählt uns ein Kind über sein Wesen in einem ungestörten Rahmen, der uns erlaubt, uns zu entspannen?

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Ausführliche Information

Es ist etwas ganz Besonderes, wenn ein Kind neu in unsere Familie kommt. Dieses Wesen zu betrachten, es zu spüren, kennen zu lernen und zu sehen, wie es sich entwickelt. Es hat einen eigenen Geruch, eigene Töne und Vorlieben.

Im ersten Lebensjahr versuchen wir herauszubekommen, welcher Mensch es ist, was es mitbringt und was es braucht. Wir versuchen das Kind zu „lesen“ und haben immer wieder Fragen, wie man seine individuelle, feine Form des Ausdrucks interpretieren kann.

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Es gibt Momente, in denen wir an unsere Grenzen kommen – durch Übermüdung, aus Unsicherheit oder aus dem starken Wunsch, mal wieder Raum und Zeit für uns selbst zu haben. Die Beziehung zum Partner oder der Partnerin, zu Freunden und Eltern verändert sich. Wir kreisen um Themen wie Schlafen, Essen oder Geschwister. Ganz gleich, ob es das erste, zweite oder dritte Kind ist – es verändert immer die ganze Familie.

Wie kann ich eine Haltung finden, die es möglich macht, dass ich meine Familie genießen kann, dass die Freude erhalten bleibt und dass eine gute Beziehung untereinander gelebt werden kann?

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In diesem Kurs ist jeder willkommen, so wie er ist, jeder Erwachsene und jedes Kind. Keiner muss etwas wissen, tun oder können. Die Kinder beschäftigen sich auf ihre Art und in ihrem Tempo. Sie entwickeln sich nach ihrem inneren Bauplan und brauchen keine Anleitung oder Anregung und keine besondere Aufmerksamkeit von außen.

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Wir Eltern können uns austauschen über das, was uns beschäftigt. Die ähnlichen Situationen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen und die vielen verschiedenen Wege, die jeder einzelne geht – ob als Erwachsener oder als Kind. Wir können schauen und genießen, wie die Kinder unterwegs sind, ohne dass wir etwas dazu tun müssen. Und wir können die Pause genießen, mal für nichts verantwortlich zu sein.